Hoverboard Test und Erfahrungen 2018-04-30T15:55:08+00:00

Die 3 besten Modelle aus dem Hoverboard Test

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Zum AnbieterZum AngebotZum AngebotZum Angebot
HerstellerBluewheelVolthorNilox
Maximal-Geschwindigkeit15 km/h10 km/h10 km/h
Reichweite20 km20 km20 km
AkkuSamsung Lithium-Ionen Akkugeprüfte UL2272-Akkuskeine Angabe
Ladezeitn/a3-5h2-3h
Leistung2 Motoren mit 700W2 Motoren mit 250W2 Motoren mit 240W
SicherheitUL2272 zertifziertUL2272 zertifziertUL2272 zertifziert
BesonderheitenBluetooth Lautsprecher, AppkeineBluetooth Lautsprecher

Das Wichtigste zum Hoverboard Test

In den letzten Wochen gab es Meldungen über brennende Lio-ionen Akkus bei Hoverboards, woraufhin Amazon zeitweise die Produkte aus dem Sortiment nahm. Mittlerweile gibt eswieder Hoverboards im Angebot mit hochwertigeren Akkus. Wir empfehlen dringend darauf zu achten, welche Batterie verbaut wird. Unsere drei Empfehlungen enhtalten alle Samsung Batterien (nach Angaben des Herstellers). Vereinzelt werden auch noch biligere Hoverboards aus Fernost angeboten, die aber möglicherweise minderwertigere Akkus verbauen.

Abgesehen von der Batterie-Problematik unterscheiden sich die meisten Hoverboards mitlerweile kaum in den technischen Spezifikationen. Es lässt sich verallgemeinern, dass zweirädrige Hoverboards überlichweise rund 10kg wiegen, 120 kg Tragkraft aufweisen und zwischen 12 und 15 km/h schnell werden.

Was ist ein Hoverboard?

Das Self Balance Board hält sich, wie der Name bereits darauf hinweist, durch die elektronische Antriebsregelung selbst in Balance und wird über Gewichtsverlagerung und die Fußstellung des Fahrers gesteuert. Die Boards verfügen typischerweise über zwei Rollen und einen Elektroantrieb, der die Person mit einer Geschwindigkeit von rund 15km/h befördert. Sie sind nicht nur leicht tragbar, sondern auch bequem zu fahren und preislich erschwingbar. Die Fortbewegung ist relativ simpel und erfordert nur wenig Übung. Nach wenigen Stunden bewegen sich die meisten Fahrer schon sehr sicher über Straßen und Wege. Der Fahrer stellt sich mit zwei Beinen breitbeinig auf das das Self Balance Board. Die meisten Hoverboards reagieren darauf mit einem kurzen Piepen. Die Technologie, auf denen die Hoverboards basieren ist weitgehend von den modernen Segway abgeleitet. Mit dem wichtigen Unterschied, dass die Hoverboards kleiner sind und locker über der Schulter getragen werden. Die Grundausstattung der Geräte ist weitgehend gleich. Die Geschwindigkeit zum Fahren beträgt zwischen 10 und 15km/h über Strecken von 15-20 Kilometern. Die meisten Geräte sind mit farbigen LEDs ausgestattet, aber nur die wenigsten Boards schaffen es den Weg bei Dunkelheit zuverlässig auszuleuchten.

Bei der Kauferwägung kann es herausfordernd sein, zwischen verschiedenen Modellen, den Vor- und Nachteilen und zahlreichen Marken zu unterscheiden. Alle Versionen arbeiten nach ähnlichen Prinzipien, enthalten aber feine Unterschiede in Bezug auf Batterie, Verarbeitungsqualität und verfügbare Funktionen. Diese bedingen letzten Endes auch die Preisunterschiede, welche zum Teil erheblich sind.
Im Folgenden stellen wir das Wichtigste zu Self Balance Boards vor und beschränken uns auf die wichtigsten Fakten und Informationen. Dabei fokussieren wir uns auf Hoverboards bzw. Self Balance Scooter wie sie in Deutschland derzeit verfügbar sind. Dabei beziehen wir auch aktuelle News und Entwicklungen rund um die Hoverboards mit ein. Alle die auf Hoverboards neugierig sind und sich fragen, ob sich der Kauf eines Hoverboards lohnt, sind hier richtig.

Self Balance Scooter, Smart Balance Wheel, Mini Segway und Hoverboard – gibt es Unterschiede?

Für die elektrobetriebenen Boards hat sich bislang noch kein einheitlicher Name etabliert. Im Volksmund werden sie z.B. Self Balance Board, Balance-Board, E-Board, selbstbalancierendes (elektrisches) Rollbrett, Smart Balance Wheel, Hoverboard oder Mini Segway genannt. Der Name ‚Hoverboard‘ entstammt  dem gleichnamigen Fortbewegungsmittel aus dem beliebten Klassiker „Zurück in die Zukunft“. Wobei es sich hier um eine ganz andere Art von Board handelt als das der Self Balance Boards. Weitgehend unabhängig vom verwendeten Begriff, beschreiben sie alle das gleiche Prinzip, nämlich elektrobetriebene Boards die über Gewichtsverlagerungen gelenkt werden. Gerade in den letzten 4 Jahren sind immer mehr Anbieter von solchen Self Balance Boards auf den Markt geströmt und man sieht Fahrer solcher Boards auch in Deutschland immer häufiger auf den Straßen.

Wie entstand der Self Balance Scooter Trend?

Die Ursprünge des Self Balance Scooter Trends lassen sich auf das Jahr 2014 zurückführen, in dem die die Geräte erstmals in China präsentiert wurden. Wer genau das Hoverboard erfunden hat, lässt sich nicht mit absoluter Präzision sagen. Die chinesische Produktionsindustrie ist schnelllebig und unterschiedliche Firmen positionieren sich, „der Erste“ gewesen zu sein. Das Magazin Wired geht davon aus, dass ein chinesisches Unternehmen namens Chic Robotics den Self Balance Scooter erfunden haben könnte. Chic’s erster Roller hieß Smart S1 und hatte sein Debut im August 2014, mit einem albernen Werbespot, der offensichtlich nicht dazu bestimmt war, albern zu sein. Der Spot zeigt einen Mann, der den Flur hinuntergeht, beladen mit schweren Büchern und einem schweren Herzen, bevor er schließlich durch die sanfte Fahrt des Smart S1 gerettet wird.

Der richtige Durchbruch geschah im Herbst 2014. Chic nahm die S1 mit zur Canton Fair, der größten Messe Chinas. Dieses halbjährliche Spektakel zieht mehr als 180.000 Einkäufer aus der ganzen Welt an, um Zehntausende chinesischer Exporteure zu sehen, die ihre Waren verkaufen. Chic’s Angebot an Rollern war schnell vergriffen und die Ausstellungsbesucher düsten mit den Scootern über das Messegelände. Einkäufer, Produzenten und Distributoren auf der ganzen Welt hatten nun Kenntnis genommen von dem akkubetriebenen Gefährt. Und so auch andere Fabriken in China. Schon bald war Alibaba übersät mit Herstellern, die das gleiche Board anboten – oft mit den gleichen Bildern und Werbevideos.

Das E-Board wurde schnell von zahlreichen Produzenten in China hergestellt – ein typisches Verhalten des dortigen Industriesektors. Die meisten E-Boards werden in Massenproduktion in Shenzhen, China hergestellt. Bald schwappten die Produkte auch in die westliche Welt. Seit 2015 machen zahlreiche Prominente das E-Board in den Vereinigten Staaten bekannt. Darunter sind Justin Bieber, Jamie Foxx, Kendall Jenner, Chris Brown, Soulja Boy und Wiz Khalifa.

In vielen Nordamerikanischen Schulen sind die Hoverboards bereits ein alltäglicher Anblick. Diese Hoverboards sind nun auch in Europa erhältlich, wo sie sich rasend schnell zum Trend entwickelt haben. Hoverboards haben sich zunächst über soziale Media wie ein Lauffeuer verbreitet. Erste Berichte im TV folgten, nachdem vor allem US-amerikanische Stars selbst auf Hoverboards in der Öffentlichkeit unterwegs waren. Damit haben sich Hoverboards von einem Nischenprodukt und einem persönlichen Transport-Gerät zu einem Mode- und Lifestyle Produkt gewandelt. Darin liegt ihr Erfolg begründet. Einfach ausgedrückt sind Hoverboards ein angesagtes Fortbewegungsmittel, um von A nach B zu kommen, seinen persönlichen Lifestyle auszudrücken und dabei die Aufmerksamkeit auf der Straße zu bekommen. Ein Favorit der Hoverboard Promi Auftritte ist der von Jamie Foxx in der US Latenight Talkshow „The Tonight Show“ mit Jimmy Fallon.

Für wen ist ein Hoverboard geeignet?

Self Balance Scooter oder auch Hoverboards sind für Jung und Alt geeignet. Dies liegt auch daran, dass sie so vielseitig einsetzbar sind. Kinder unter 10 Jahren sollten hingegen noch nicht mit den schnellen Scootern fahren. Egal, ob jung oder alt, Mann oder Frau, sportlich aktiv oder eher der ruhige Typ, ob als Freizeit-Sportgerät oder für die schnelle Überwindung von Strecken an der Arbeit. Der wohl wichtigste Kaufgrund für ein Hoverboard ist der Spaß! Das Fahren zu erlernen ist einfach und bereits nach 15 Minuten können die meisten sich sicher mit dem Self Balance Scooter fortbewegen. Mit zunehmender Praxis führt man die richtigen Bewegungen fast automatisch durch. Das Handling dieser Geräte ist für jeden somit leicht erlernbar, das Verletzungsrisiko ist eher gering, aber dennoch nicht zu unterschätzen. Gerade für kleinere Kinder ist das Balance halten noch nicht so einfach und das Verletzungsrisiko entsprechend groß.

Welche Einsatzmöglichkeiten gibt es noch?

Neben dem reinen Fahrspaß gibt es weitere Einsatzmöglichkeiten für ein Self Balance Scooter.  Ist man stolzer Besitzer eines Hoverboards, dann werden auf einmal viele der alltäglichen und mühsamen Wegen, die man ansonsten zu Fuß zurücklegen würde, wieder zum Erlebnis und man freut sich darauf. Der Weg zum Bäcker oder zum Supermarkt um die Ecke tritt man gerne an oder stattet dem Kollegen, der im Büro am anderen Ende des Gebäudes sitzt, noch eben einen Besuch ab. Und dabei bewegt man sich deutlich schneller als zu Fuß mit Höchstgeschwindigkeiten von bis zu 20 km/h. Die Einsatzmöglichkeiten sind somit breit. Neben dem Büroeinsatz gibt es auch Berichte vom Einsatz in Lagern und Hallen mit langen Wegen. Logistikmitarbeiter können sich schnell durch die Lagerhalle bewegen und Produktionsmitarbeiter erreichen schnell das andere Ende der Produktionshalle. Gegenüber einem herkömmlichen Segway ist ein Self Balance Board äußerst alltagstauglich. Dies liegt unter anderem an seiner geringen Größe. Es ist wesentlich leichter, dadurch sehr handlich und kann bequem überall mit hingenommen werden.

Wie funktioniert ein Hoverboard?

Das Hoverboard besteht aus zwei Trittplatten mit einem Rad auf jeder Seite, die durch ein Gelenk in der Mitte verbunden sind, so dass sie unabhängig voneinander rotieren.Mit dieser Konstruktion kann der Anwender durch Gewichtsverlagerung steuern. Nämlich indem man sich auf die druckempfindlichen Pads stellt und sich nun nach vorne lehnt, um nach vorne zu fahren und zurück lehnt, um rückwärts zu fahren. Wenn Sie die Richtung ändern wollen, ist alles was sie tun müssen, Ihren Fuß weiter nach vorne zu schieben als den anderen. Eine Verlagerung des linken Fußes nach vorne bewirkt, dass das linke Rad schneller zu fahren beginnt und somit das Board nach rechts dreht und umgekehrt. Es klingt verwirrend, wenn man es zu erklären versucht, aber in der Regel braucht man nur wenige Minuten, um sich an das Funktionsprinzip zu gewöhnen. Der Rest ist dann Übungssache. Es macht großen Maß mit der Kontrolle über die eigene Position und Bewegung zu spielen.

Wie die Steuerung bei Hoverboards funktioniert, sehen Sie in diesem kurzen Video.

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I Accept

Kaufkriterien für Hoverboards

  • Bodenbeschaffenheit: Am besten lässt sich auf Gehwegen und leicht unbefestigten Wegen fahren.

  • Steigung: hochwertige Geräte schaffen zwischen 15 und 30 Grad Steigung.

  • Akku: auf Verbau von hochwertigem Akku von namhaften Herstellern achten, wie z.B. Samsung sowie auf entsprechende Sicherheitszertifizierung, wie UL2272 Zertifikat prüfen.

  • Zubehör: üblich sind Tragegurt, Tragetasche, einige Modelle enthalten eine Fernbedienung und Stützräder zum Üben

Vorsicht vor Billigware aus China

Es gibt unterschiedliche Kaufkriterien die wichtig sind. Eine besondere Bedeutung kommt hingegen dem verbauten Akku zu. Denn in letzter Zeit häuften sich Meldungen von minderwertigen Akkus die dazu führten, dass Hoverboards gebrannt haben. Daher empfehlen wir ein Board zu kaufen, dass einen hochwertigen Akku verbaut hat. Worauf ihr achten solltet erläutern wir im Folgenden.

Das Akku-Problem bei Hoverboards

In 2016 gab es Meldungen, dass sich Akkus von Self Balance Boards entzünden oder gar explodieren. An dieser Stelle möchten wir das Akku-Problem der Hoverboards noch einmal besonders beleuchten und genauer erklären, wie es überhaupt dazu kommen kann, dass sich die Akkus entzünden oder gar explodieren.

Die Ladeelektronik im Akkus misst bestimmte Werte am Akku, wie beispielsweise Ladestrom oder Spannung. Die Ladeelektronik entscheidet anhand solcher Werte, ob der Akku bereits voll geladen ist oder nicht. Bei defekten Akkus können diese Werte stark abweichen. So kann es beispielsweise sein, dass der Akku bereits voll ist, aber die Werte signalisieren, dass er noch weiter geladen werden muss. Eine einfache Steuerelektronik würde diese Werte fehlinterpretieren und den Akku einfach weiterladen.

Hochwertigere Akkus besitzen eine ausgefeiltere Elektronik und bestimmte Sicherheitsmechanismen, die einen defekten Akku erkennen und den Ladevorgang abbrechen. Dabei kann es sich beispielsweise um Plausibilitätsprüfungen handeln. In billigen Self Balance Boards sind überwiegend einfache Ladeelektroniken verbaut. Diese Laden den Akku weiter obwohl er bereits voll ist, was zu einer Überladung und im schlimmsten Fall zum Entzünden oder zur Explosion des Akkus führt.

Akku und Ladezeit

Ganz wichtig: Achte auf einen qualitativ hochwertigen Akku. Das Gerät sollte über eine Ladeanzeige verfügen, die auch unterwegs eingesehen werden kann. Dies funktioniert bei hochwertigen Geräten oft über eine Bluetooth-Schnittstelle. Der Ladestand kann über das Smartphone abgelesen werden. Alternativ zeigen Ladebalken den Akkuzustand an. Achte darauf, dass ein hochwertiger Akku von einem Markenanbieter, wie Samsung oder LG verbaut ist. Einen hochwertigen Akku erkennst du außerdem daran, dass er binnen 1 bis 1,5 Stunden 80 Prozent seines maximalen Ladezustands erreicht. Der gesamte Ladevorgang des Akkus sollte eine Zeit von 3 Stunden nicht überschreiten. Der Hersteller sollte Angaben über die verbauten Motoren machen. Es sollte sich um Qualitätsprodukte handeln. Von Hang’Hong/Xin ao ma verbaute Motoren für Hoverboards gelten in einigen Foren und Communities als technisch fortschrittlicher und langlebiger.

Die UL-Sicherheitsorganisation verfügt über eine Eingabemaske auf ihrer Website, auf der man die bislang UL-zertifizierten E-Boards findet. Gesucht werden kann gezielt nach einem bestimmten Hersteller oder einer Kategorie (als UL Category Code „FKIS” eingeben). Dort erscheint eine Liste aller Hersteller und mit einem Klick auf den Link neben dem Hersteller ist eine Tabelle mit den zertifizierten Modellen des Herstellers einsehbar. Die US-Behörde CPSC hatte im Juli 2016 in den USA den Rückruf von über 500.000 E-Boards wegen akuter Brand-und Explosionsgefahr angeordnet.

Richtiges laden eines Self Balance Board Akkus

Die Sicherheitsorganisation UL führt fünf Hinweise auf, die man beim Laden eines E-Boards beachten sollte:
  • Keine leicht entzündlichen Materialien in der Nähe
  • Die vom Hersteller angegebenen Ladezeiten einhalten
  • Nicht über Nacht laden
  • Nur mit dem beigelegten Ladegerät laden
  • Bei einem Brand nicht den Feuerlöscher nutzen, sondern den Raum verlassen und die Feuerwehr rufen

FAQ – häufige Fragen

Wie viel kostet ein Hoverboard?

Die Preise für Hoverboards variieren zwischen den Herstellern teils deutlich. Mit Hoverboard Preisen zwischen ca. 220 und 300 Euro muss man rechnen. Damit ist Hoverboard Fahren keine ganz günstige Freizeitbeschäftigung. Vor der Anschaffung sollte man unbedingt auf einige Aspekte, wie die Qualität des verbauten Akkus achten. Weiter oben haben wir auf Akku-Probleme bei Hoverboards hingewiesen und beschreiben die Zertifizierung, die einige Hoverboard Hersteller angeben.

Wie weit komme ich mit einer Batterieladung?

Die meisten Hersteller geben als maximale Reichweite für ihre Hoverboards 15-20 km an. Einige Boards kommen sogar auf 20-25 km.Da solche Angaben häufig theoretische Werte sind, geht bei der ersten Fahrt davon besser davon aus, dass die Reichweite darunter liegt. Fahren bei maximaler Geschwindigkeit wirkt sich negativ auf die Reichweite aus. Die Reichweite hängt natürlich von weiteren Faktoren ab. Mit entsprechender Fahrweise lässt sich die Reichweite verlängern, darunter:

  • Wie schwer ist der Fahrer oder die Fahrerin?
  • Wie gerade oder uneben ist der Boden beschaffen auf dem gefahren wird?
  • Geht es bergauf?
  • Gibt es Gegenwind?
  • Wie hoch ist die Fahrgeschwindigkeit?

Wie hoch sind die Preise für Hoverboards?

Die Preise der Boards unterscheiden sich zum Teil stark. No Name Hersteller verkaufen Self Balance Boards für wenige hundert Euro. In den letzten Jahren haben es vor allem einige amerikanische Hersteller geschafft Marken zu etablieren. Einer der bekanntesten Anbieter ist IO Hawk. Dieser bietet seine Geräte beispielsweise zu Preisen um die 1.500 Euro an. Mehrere Farben stehen dort zur Auswahl. Im Lieferumfang ist neben einer Anleitung natürlich auch ein Ladegerät. Einige Hersteller liefern auch eine Fernbedienung, mit der das Board an- und ausgeschaltet wird. Weitere Infos zu den Preisen und Funktionen findet ihr bei unseren Boards. Ein europäischer Anbieter ist das niederländische Unternehmen Oxboard. Dessen Modelle sind besonders beliebt aufgrund seiner guten Verarbeitung und der Gummierungen an der Oberseite des Boards. Die Geräte werden für rund 800 Euro verkauft. In Deutschland ist die Marke auch wegen entsprechender Online-Artikel populär, die als eine der ersten Anbieter früh erwähnt wurden.

Welche Höchstgeschwindigkeit erreicht ein Hoverboard?

Die schnellsten Hoverboards fahren um die 15km/h. Die Spanne reicht von 5 bis 15km/h. Einige Boards fangen bei Erreichen der Höchstgeschwindigkeit an zu piepen, um den Fahrer darauf hinzuweisen.

Welche Leistung sollte mein Hoverboard haben?

Das Hoverboard sollte über ausreichend Leistung verfügen. Welche Leistung ausreichend ist hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die zwei wichtigsten Variablen sind das eigene Körpergewicht und die Steigungen, die das Board überwinden soll. Die meisten Boards sind mit 300W – 400W Leistung ausgestattet.

Fahren bei Steigung?

Die Frage, ob ich mit einem Hoverboard auch Steigungen bewältigen kann, lässt sich nicht pauschal beantworten. Neben der Motorleistung des Hoverboards spielen weitere Faktoren eine Rolle. Dazu zählen der Akkuzustand, die Beschaffenheit des zu befahrenden Bodens und das Gewicht des Fahrers. Die meisten E-Boards schaffen eine maximalen Steigungswinkel von 15°.Einige Hoverboards bewältigen bis zu 30°.

Welche Angaben zum Gewicht sind wichtig?

Zwei Gewichtstypen sind zu unterscheiden. Erstens, die Maximale Tragkraft muss beachtet werden, damit das Hoverboard das Körpergewicht des Fahrers auch aushält. Allgemein lässt sich sagen, dass Standard Hoverboards mit einer Reifengröße von ca. 7 Zoll eine Gewichtsgrenze von rund 100kg Tragkraft aufweisen. Wer mehr als 100kg wiegt, hat die Möglichkeit auf Hoverboards auszuweichen, die mit größeren Rädern von rund 10 Zoll ausgestattet sind mit einer Gewichtsgrenze von ca. 120kg.

Zweitens, gilt es das Gewicht des Hoverboards bei der Kaufentscheidung zu berücksichtigen. In Bezug auf das Gewicht der rideables, gibt es nicht viel Unterschied zwischen den verschiedenen Modellen. Selbstverständlich kann das Gewicht je nach Modell leicht variieren, aber in der Regel bringen Hoverboards mit 7 Zoll Rädern und Luftreifen rund 10kg auf die Waage. Ein Blick auf das Gewicht beim Kauf lohnt sich, denn jedes Kilo macht sich später bemerktbar, wenn man das Hoverboard tragen muss (z.B. bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, die Treppe hinauf usw.). Wer häufiger absteigt und das Board bei sich haben will, dem sei eine Tragetasche empfohlen. Diese gibt es schon recht günstig für rund 10-20 EUR.

Darf mit einem Hoverboard auf der Straße oder dem Gehweg gefahren werden?

Mit Hoverboard darf man in hierzulande aktuell nicht auf öffentlichen Plätzen, Straßen oder Gehwegen fahren. Ein ähnliches Verbot gilt auch in Großbritannien. Grund dafür ist, dass E-Boards motorisiert sind und schneller als 6 km/h fahren. Damit gelten sie als Kraftfahrzeug und Kraftfahrzeuge benötigen in Deutschland eine Straßenzulassung, die bisher nicht vorliegt. Ein Ignorieren dieses Verbots kann zu Bußgeldern bis zu 50 Euro führen.

Ist ein Führerschein zum Fahren eines Hoverboards notwendig?

Hoverboards fahren in der Regel schneller als 6 km/h und fallen damit unter die Bestimmungen der Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) sowie der Fahrzeugszulassungsverordnung (FZV). Hiernach müssen Zulassungsvorschriften wie Bremsen, Beleuchtung, Spiegel und Bremsen für eine Zulassung im öffentlichen Verkehr erfüllt werden. Ein Hoverboard ist für solche Ausstattungen aber gar nicht ausgelegt. Theoretisch ist somit ein Führerschein zum Fahren von Hoverboards erforderlich. Faktisch gibt es aktuell keinen Führerschein der Hoverboards umfasst. Das Fahren auf öffentlichen Plätzen und Wegen in Deutschland ist mangels Führerschein, Versicherung und Zulassung verboten. Es ist möglich, dass die rechtliche Regelung in Zukunft angepasst wird. Immerhin wurden die Voraussetzungen für das Fahren mit dem „großen Bruder“, dem Segway, bereits geschaffen. Segways sind bis zu einer Geschwindigkeit von 15 km/h für den Mofaführerschein zugelassen.

Empfiehlt sich eine Schutzbekleidung?

Ein Helm ist die wichtigste Schutzbekleidung beim Hoverboard fahren, weil er den besonders empfindlichen Kopf schützt. Gerade Hoverboard fahren ist ein echter Balanceakt. Ein zu starkes nach vorne oder hinten überlehnen oder Unebenheiten im Boden können mitunter zu schweren Stürzen führen. Deshalb sollte unbedingt ein Helm getragen werden. Zuverlässige Statistiken zu Hoverboard Verletzungen gibt es noch nicht. Etwa 5 bis 10 % aller Verletzungen von Radfahrern sind Kopfverletzungen. Da von Kopfverletzungen besondere Gefahren ausgehen, ist beim Hoverboard fahren dringend das Tragen eines Schutzhelms zu empfehlen.

Darüber ist das Tragen weiterer Schutzausrüstung abzuwägen. Darunter Ellenbogenschoner und Handgelenkprotektoren wie beim Skateboarding und Inlineskaten empfohlen. Kommt es jedoch bei schnelleren Geschwindigkeiten zum Sturz auf einen harten Untergrund, so besteht beispielsweise die Gefahr von Frakturen im Bereich des Ellenbogens. Als besonders exponierter Teil erweisen sich auch die Knie. Das Tragen von Knieschoner ist daher auch empfehlenswert. Geeignete Schutzausrüstung gibt es beispielsweise bei amazon*

Welche Reifengröße sollte mein Hoverboard haben?

Wie bei vielen Verkehrsmitteln ist die Größe der Räder wichtig. Die meisten Hoverboards haben recht kleine Räder, die rund 6.5-7Zoll groß sind, um das Hoverboard kleiner und effizienter zu machen. Dies ist zwar gut für glatte Oberflächen, kann aber zu unsicherem Fahrverhalten auf unebenen Oberflächen führen – vor allem beim Fahren mit hoher Geschwindigkeit. Dies bedeutet, dass Hoverboard Nutzer langsam, am besten im Schritttempo über unebene Oberflächen fahren sollten, um die Balance zu behalten und keine Unfälle zu bauen.
Die Verwendung von kleineren Rädern bedeutet auch, dass Hoverboards nicht gut mit Bordsteinen oder jede andern Arten von leicht erhöhten Oberflächen  klarkommen. Mit ausreichend hoher Geschwindigkeit schafft man es zwar mühelos über Teppichkanten zu fahren, über einen Bordstein ohne Absteigen zu überfahren ist aber definitiv nicht zu empfehlen.
Wem die 6-7 Zoll Räder zu klein sind kann auch auf 8 bis 10 Zoll Räder ausweichen. Zunehmend werden auch Hoverboards mit diesen größeren Reifen angeboten. Der Markt entwickelt sich noch, aber dieser Trend ist bereits absehbar.
Die 10 Zoll Variante ist sichtbar größer als ihre kleineren Pendants, kommen mit unebenem Gelände aber spürbar besser klar.

Welches Hoverboard soll ich kaufen?

In unserer Hoverboard Vergleichstabelle führen wir hochwertige Hoverboards auf. Wie Du mit dem Board erste Fahrversuche vollziehst, siehst Du im Artikel zum Hoverboard fahren.